ERSTER UND EINZIGER ZEITZEUGENBERICHT

DIE DUNKLE SCHWEIZER SOZIALGESCHICHTE - ZWANGSADOPTION, ADOPTIONSMARKT, SCHWARZMARKT UND KINDERHANDEL

Die mündlichen Erinnerungen der Kindsmütter, resp. auch der Kindsväter, wurden jahrzehntelang ignoriert. Das Phänomen Zwangsadoption als fürsorgerische Zwangsmaßnahme unterdessen in Fachkreisen (2013) unbestritten war, eine historische Aufarbeitung bis auf einzelne Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften hinaus, bisher jedoch fehlte. 

Lisa Hilafu-Brönnimann, ehemaliges Mitglied und Aktuarin beim Verein Netzwerk-Verdingt (2009-2014), brachte als Opfer von missglückter Adoption auch diese Anliegen im Verein Netzwerk-Verdingt ein. So wurde auf ihre bitte hin, im Januar 2014 eine erste historische Studie über Zwangsadoption vom Verein Netzwerk-Verdingt finanziert und Fredi Lerch - Journalist bei WOZ, damit beauftragt.

Die Recherchearbeit erschien 2014 und kann hier Heruntergeladen werden. Gerne erhalten Sie Einblick in die Tonaufnahmen und den Email verkehr, wesen zwischen mir, als Informantin über Zwangsadoption und Fredi Lerch, als Forscher stattfand. Zudem wird in der Wanderausstellung tiefer auf das dunkle Kapitel der Zwangsadoption eingegangen. Wir freuen uns auf ihren Besuch. 

Siehe auch: 

Zeitzeugen erzählen


DEMNÄCHST IN ARBEIT - BUCHPROJEKT 

Ein berührendes Buch, das für Jugendliche, Eltern und pädagogische Fachkräfte einen Blick in 12 Kinderseelen von entwurzelten und zutiefst verunsicherten Adoptivkindern eröffnet. Ein Buch, das in jeden sozialen Lehrgang und in jeder Kinder- und Erwachsenenschutz Behörde (KESB) vorhanden sein sollte.